Enten in der Ferne. Mehr waren es an diesem Tag nicht.
Vögel zu fotografieren heißt vor allem zu warten. Auf Licht, auf Ruhe, auf den einen Moment, in dem alles zusammenpasst. Diese Aufnahmen sind über viele Monate hinweg entstanden, oft am selben See oder Bach. Nicht auf Reisen, sondern zwischendurch. Vor der Arbeit, nach dem Training, und oft auch dann, wenn eigentlich keine Zeit war.
Diese Serie ist aus vielen dieser Momente entstanden. Ich habe gelernt, dass man Vögel nicht sucht. Man trifft sie. Meist dann, wenn man schon fast wieder geht.
Manchmal fliegen sie nicht weg.
Dann darf ich bleiben.
Dann darf ich bleiben.
Zu nah, um mich zu bewegen.
Für einen Moment vergessen worden.
Gesehen, bevor er da war.
Nur geblieben, weil ich still war.
Nicht nah genug. Noch nicht.
Egal ob Silberreiher, Eisvogel oder Kormoran:
sie bestimmen den Abstand und die Zeit, die zum Fotografieren bleibt.
sie bestimmen den Abstand und die Zeit, die zum Fotografieren bleibt.
Manchmal stimmt der Abstand.
Und die Zeitt.
Und die Zeitt.
Gehört, bevor ich ihn sah.
Zu spät. Und trotzdem geblieben.
Wartet länger als ich.
Nicht jeder Tag bringt ein Bild.
Für den Eisvogel bringen die meisten Tage gar keines.
Und dann reicht manchmal ein Moment.
Für den Eisvogel bringen die meisten Tage gar keines.
Und dann reicht manchmal ein Moment.
Und manchmal fliegen sie weg.
Dann laufe ich hinterher.
Dann laufe ich hinterher.
(Fortsetzung folgt.)
Er zögert. Ich auch.
Dann geht es schnell.
Im Flug bleibt nichts. Außer dem Moment.
Jetzt zählt nur noch das Folgen.