Zwei Wochen Spanien, gefühlt nie ohne Kamera und irgendwo zwischen Court, Meer und Urlaub unterwegs. Motril war im April genau der richtige Ort, um den Alltag kurz auszublenden und stattdessen Sonne, Bewegung und eine ordentliche Menge Fotos mitzunehmen.
Zwischen Court und Küste
Wir waren auf mehrere Apartments verteilt, alle mit Dachterrasse, Pool und Blick aufs Meer. Auf der anderen Seite war die Sierra Nevada in Sichtweite, teilweise noch mit Schnee bedeckt. Dieser Kontrast aus Küste und Bergen war jeden Tag aufs Neue sehenswert.
Umso entspannter, dass ein Padel Court direkt nebenan lag und der Weg zum freien Spielen somit nie weit war.
Umso entspannter, dass ein Padel Court direkt nebenan lag und der Weg zum freien Spielen somit nie weit war.
Padel und Training
Der Padel Alltag bestand meist aus mindestens drei Stunden täglich auf dem Court. Das Training mit den spanischen Coaches war intensiv und ziemlich fordernd.
Gerade in der ersten Woche mit rund 17 Teilnehmern war es nicht immer einfach, alle gut in Szene zu setzen und gleichzeitig den Überblick zu behalten.
In der zweiten Woche wurde es mit einer kleineren Gruppe etwas entspannter, sodass ich zwischendurch auch selbst den Schläger in die Hand nehmen konnte.
Gerade in der ersten Woche mit rund 17 Teilnehmern war es nicht immer einfach, alle gut in Szene zu setzen und gleichzeitig den Überblick zu behalten.
In der zweiten Woche wurde es mit einer kleineren Gruppe etwas entspannter, sodass ich zwischendurch auch selbst den Schläger in die Hand nehmen konnte.
Unterwegs in Andalusien
Neben dem Training waren wir auch viel unterwegs, unter anderem in Motril, Marbella, Málaga, Granada, Salobreña und Nerja.
Ein Tag ist besonders hängen geblieben: morgens Schnee in der Sierra Nevada, danach die Alhambra in Granada und abends wieder am Meer. Ziemlich viel für einen Tag, aber genau das macht die Gegend aus.
Auch die Autofahrten hatten ihren Reiz. Die Straßen entlang der Costa Tropical bieten ständig neue Ausblicke und sind gleichzeitig deutlich entspannter zu fahren als viele deutsche Strecken.
Ein Tag ist besonders hängen geblieben: morgens Schnee in der Sierra Nevada, danach die Alhambra in Granada und abends wieder am Meer. Ziemlich viel für einen Tag, aber genau das macht die Gegend aus.
Auch die Autofahrten hatten ihren Reiz. Die Straßen entlang der Costa Tropical bieten ständig neue Ausblicke und sind gleichzeitig deutlich entspannter zu fahren als viele deutsche Strecken.
Ein Abstecher in den Westen
Fort Bravo in der Tabernas Wüste war ein klarer Kontrast zum restlichen Trip. Plötzlich kein Meer mehr, sondern staubige Straßen, Westernkulissen und eine Landschaft, die eher an den Wilden Westen als an Europa erinnert. Nicht umsonst wurden hier auch bekannte Western gedreht.
Die Mischung aus Set und echter Wüstenlandschaft macht es fotografisch spannend, weil man nie ganz genau weiß, wo Inszenierung aufhört und Realität anfängt. Und dass es statt der vorhergesagten 16 Grad am Ende über 30 hatte, war dann auch schnell vergessen.
Die Mischung aus Set und echter Wüstenlandschaft macht es fotografisch spannend, weil man nie ganz genau weiß, wo Inszenierung aufhört und Realität anfängt. Und dass es statt der vorhergesagten 16 Grad am Ende über 30 hatte, war dann auch schnell vergessen.
Fotografie
Padel zu fotografieren ist anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick wirkt. Schnelle Bewegungen, wenig Platz, viel Glas und ständig wechselndes Licht machen es nicht gerade einfach. Vor allem in der Halle, wo ein Großteil des Trainings stattfand, war wenig Licht oft die größte Herausforderung.
Um kurze Verschlusszeiten zu erreichen, musste ich häufig mit sehr offener Blende und hohen ISO Werten arbeiten. Zum Einsatz kamen vor allem lichtstarke Objektive wie 35mm 1.4, 85mm 1.8 und ein 70–200mm 2.8 an der Nikon Z8.
Wichtiger als Technik war am Ende die Position und das Timing. Viele starke Bilder entstehen nicht im Schlag selbst, sondern kurz davor oder danach. Serienbilder helfen dabei, den richtigen Moment zu treffen. Am liebsten habe ich aus tiefer Perspektive von der Stirnseite des Courts fotografiert, weil so Dynamik und Bewegung am besten zur Geltung kommen. Ziel war es immer, nicht nur den Sport festzuhalten, sondern auch die Stimmung rund um den Court
Die Nachbearbeitung erfolgte in Adobe Lightroom Classic. Dabei habe ich unter anderem KI-basierte Rauschunterdrückung genutzt und die Bilder einzeln bearbeitet, um einen konsistenten Look zu behalten.
Insgesamt sind in den zwei Wochen rund 15.000 Fotos entstanden, von denen etwa 4.000 bearbeitet und an die Teilnehmer weitergegeben wurden. Meistens habe ich die Bilder abends oder am nächsten Morgen fertiggestellt und direkt bereitgestellt.
Am Ende bleibt vor allem die Mischung aus Sport, Sonne und den Leuten vor Ort in Erinnerung. Danke an Paula und Philipp, die das Ganze möglich gemacht haben.